Über Anna
St. Anna ist mehr als ein Name. Das Kreiskrankenhaus ist seit mehr als 45 Jahren ein starker Partner in der Region Höchstadt und dank der umfassenden Modernisierung der vergangenen Monate auch weiterhin verlässlich für Patientinnen und Patienten am Werk.
Die neue Anna
Die Umbauphase des Kreiskrankenhauses St. Anna in Höchstadt a.d. Aisch ist abgeschlossen, das Haus erscheint seit kurzem als „Die neue Anna“. Im Zuge der umfangreichen Modernisierung in den verschiedenen Bereichen der Klinik stärkt das Krankenhaus so seine Position als Gesundheitsdienstleister für die Region und attraktiver Arbeitgeber für die Menschen aus dem Landkreis. „Die neue Anna“ symbolisiert für uns Wandel und Aufbruch – ohne dabei die Herkunft zu vernachlässigen. Dabei werden die Öffentlichkeit und auch unsere Patientinnen und Patienten sowie die Mitarbeitenden auf dem neuen, modernen Weg mitgenommen.
Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau
Die Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen, für die insgesamt rund 18 Millionen Euro investiert wurden, beziehen sich auf das gesamte Gebäude im Zentrum Höchstadts. Durch den Bau einer Zentralen Notaufnahme verbessert sich die Notfallversorgung für Höchstadt und Umgebung, die neue Intensivstation stellt die intensivmedizinische Behandlung der Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau sicher.
Die besten Rahmenbedingungen für die im Haus vorhandene Expertise sind geschaffen. Hierzu zählt auch die neue, hochmoderne Endoskopieabteilung, die Teilsanierung der Stationen im ersten und zweiten Stock, die neue Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung sowie der Aufbau einer Privatstation. Teil der Maßnahmen ist auch eine enge Kooperation mit dem auf dem Gelände liegenden MVZ, um den Patientinnen und Patienten den größtmöglichen Service unserer Gesundheitsdienstleistungen zu bieten.
Neues Umfeld für Belegschaft
Über die fachlich-medizinische Optimierung des Hauses hinaus war auch die Gestaltung des Innenhofes, die Erneuerung der Außenfassade und die Modernisierung des Verwaltungstrakts Teil der Umbaumaßnahmen. Mit all den Erneuerungen soll „Die neue Anna“ künftig noch näher an die Menschen heranrücken und sowohl als exzellenter Gesundheitsdienstleister als auch als Partner – etwa über Veranstaltungen und Fachvorträge – in Erscheinung treten.
Träger und Aufgaben
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt ist Träger des Kreiskrankenhauses St. Anna in Höchstadt a. d. Aisch (Regiebetrieb). Unser Haus stellt eine kompetente stationäre medizinische Versorgung für den Landkreis und die Region sicher.
Es verfügt über die Hauptfachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie sowie die Belegabteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. So deckt das Kreiskrankenhaus alle medizinischen Felder umfassend ab, die zu einer Grund- und Regelversorgung gehören. Eingespielte Kooperationen mit maximalversorgenden Kliniken wie dem Uniklinikum Erlangen garantieren auch dann eine optimale Versorgung, wenn sich bei der Diagnose in unserem Haus besonders seltene oder schwere Krankheiten herausstellen.
Das Kreiskrankenhaus St. Anna steht 24 Stunden an 365 Tagen für die stationäre und auch ambulante Notfallversorgung zur Verfügung. Besonders drei Eigenschaften machen das Kreiskrankenhaus St. Anna aus: professionelle medizinische Behandlung, die familiäre Atmosphäre und menschliche Zuneigung eines kleinen Krankenhauses und die Nähe zu denen, die ihre Heimat im Landkreis Erlangen-Höchstadt und der Region haben.
Leitung und Leitbild
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wir behandeln Patientinnen und Patienten kompetent und freundlich zugewandt in angenehmer familiärer Atmosphäre. Wir informieren unsere Patienten und Patientinnen offen und verständlich.
Wir bieten qualifizierte, umfassende Grundversorgung und arbeiten partnerschaftlich und möglichst reibungslos mit anderen medizinischen Dienstleistern zusammen. Der gute Ruf unserer Klinik ist uns ein Anliegen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten daher konstruktiv, respektvoll und loyal zusammen. Dem Träger liegt am Wohl seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um stets auf dem aktuellen Stand moderner Medizin zu bleiben, wird Fortbildung umfassend gefördert.
Wir verpflichten uns zum verantwortungsvollen wirtschaftlichen Handeln. Transparente und zuverlässige Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern ist für uns selbstverständlich.
Die Leitung des Kreiskrankenhauses
Oberster Dienstherr des Kreiskrankenhauses St. Anna ist Landrat Alexander Tritthart. Er vertritt den Kreistag als Aufsichts- und Steuerungsgremium des Krankenhauses.
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Kaufmännischer Leiter Kaufmännischer Leiter und Sprecher der Betriebsleitung ist Herr Thomas Menter. Der Betriebswirt, Experte für Budgetverhandlungen, Finance Controller und Finanzmanager verantwortet alle nicht-medizinischen und nicht-pflegerischen Bereiche im Kreiskrankenhaus St. Anna. |
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Pflegedienstleitung Pflegedienstleiterin Bianca Dotterweich repräsentiert die größte Personalgruppe im Kreiskrankenhaus St. Anna und ist Vorgesetzte aller pflegerischen Berufe im Hause (Stationspflege, Intensivpflege, OP-Pflege, Zentralaufnahme etc.). Sie ist zudem für die Hygiene verantwortlich, also Unterhaltsreinigung, Zentralsterilisation und Wäscheversorgung, aber natürlich auch den in Krankenhäusern sehr wichtigen Bereich der Hygienerichtlinien und deren Überwachung. |
Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement nimmt im Kreiskrankenhaus St. Anna einen hohen Stellenwert ein. Qualitativ hochwertige medizinische Behandlung und Prozesse innerhalb des Hauses zeichnen uns aus. Besonders wichtig sind uns auch die Qualität der menschlichen Zuwendung und die Nähe des Krankenhauses zu den Menschen. Schließlich trägt es für deren medizinische Versorgung Verantwortung.
Um die Ergebnisqualität zu sichern nimmt das Kreiskrankenhaus St. Anna an verschiedenen so genannten Benchmarks, Vergleiche der Ergebnisqualität, teil. Zudem betreiben wir ein umfangreiches Risikomanagement inklusive mehrerer Instrumente zur Vorbeugung von Fehlern. So wird stetig geprüft und gesichert, dass unsere Patienten professionell und kompetent behandelt werden.
Menschliche Zuwendung lässt sich schwerer messen. Hier helfen uns vor allem Gespräche mit Patientinnen und Patienten und Angehörigen sowie unsere Patientenfragebögen. Um etwaigen Fehlern direkt auf den Grund zu gehen, ist das Beschwerdemanagement direkt bei der Betriebsleitung angesiedelt, unterstützt durch unseren Patientenfürsprecher. Die Ergebnisse sprechen für uns: 96% der stationären Patienten würden unser Krankenhaus weiterempfehlen (Stand Gesamtjahr 2016).
Auch die Nähe zur Heimat der Menschen in der Region spielt für uns eine große Rolle. Wir verstehen uns als erster Ansprechpartner in Fragen der stationären Gesundheit und decken die stationäre Nahversorgung umfassend ab.
Qualitätsbericht
Hier finden Sie den Qualitätsbericht des Kreiskrankenhauses in der jeweils aktuellsten Form. Leider sind die gesetzlichen Vorgaben so, dass der offizielle Qualitätsbericht in einer sehr starr vorgegebenen Form ausgefüllt werden muss und erst nach einer gewissen Frist freigegeben wird. Erst dann dürfen wir ihn als offiziellen Qualitätsbericht veröffentlichen, was regelmäßig dazu führt, dass der "Aktuelle Qualitätsbericht" bis zu 2 Jahre alt ist.
Die sehr technokratische Vorgabe zum Qualitätsbericht führt dazu, dass sich der Bericht nur teilweise zur Abbildung der eigentlichen Leistung eignet. Beispiel: Muss bei einer Behandlung eine Prozedur mehrmals wiederholt werden (beispielsweise bei der Behandlung schlecht heilender Wunden bei älteren Menschen, sog. "offener Beine"), gilt dies jedes Mal als eigene Prozedur im Sinne des Berichts, was dazu führt, dass regelmäßig diese Leistung ganz oben in der Prozedurenstatistik landet, obwohl es sich nur um wenige Patienten oder Patientinnen handelte. Bei Fragen zu Details aus dem Qualitätsbericht informieren wir Sie gerne.
Bei aller mangelnden Aktualität und technischen Schwäche des formalen Berichts kann man dennoch die hervorragende Leistungsentwicklung des Kreiskrankenhauses St. Anna in den letzten Jahren nachlesen - darauf sind wir stolz und wollen uns auch in Zukunft weiterentwickeln.
Medizinproduktesicherheit
Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, auf ihrer Website den Kontakt zu ihrem Medizinproduktesicherheitsbeauftragten zu ermöglichen. Dessen Aufgabe - bei uns als Gremium fest in der Betriebsleitung und deren direktem Umfeld verankert - ist es, die Sicherheit rund um die Medizinprodukte zu gewährleisten. Dazu zählen auch Registrierung, Vorbeugung und Schadensverringerung hinsichtlich der Medizinprodukte. Ein Medizinprodukt ist ein Gerät, das der Diagnostik oder Heilung dient, aber kein Medikament ist. Das kann ein komplexes Gerät wie ein Ultraschallgerät sein, oder auch eine einfache Bewegungsschiene. Die Medizinproduktebeauftragten im Hause sorgen dafür, dass der gesetzlichen Vorschrift entsprechend alle Mitarbeiterinnen eine Einweisung in dieses Produkt bekommen. So wollen wir verhindern, dass eine falsche Handhabung sich direkt auf die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten auswirkt. Wir meinen: Ein Krankenhaus tut gut daran, diese Einweisungen ernst zu nehmen.
Zusätzlich verpflichtet uns das Gesetz zur Einrichtung eines Medizinproduktesicherheitsbeauftragten. Die Aufgabe dieser Person oder dieses Gremiums ist es, sicherheitsrelevante oder patientengefährdende Vorkommnisse mit Medizinprodukten an die zuständigen Behörden zu melden. Auf diese Weise verschafft sich der Gesetzgeber eine Übersicht über Risiken von Behandlungen und Diagnose mit bestimmten Medizingeräten. Zudem geht es natürlich auch darum, wie jedes Krankenhaus vorbeugen kann und mit Risiken umgeht. Nicht zuletzt bestimmt der Medizinproduktesicherheitsbeauftragte auch mit, wie im Falle eines eingetretenen Risikos, also eines Schadens durch ein Medizinprodukt, zu verfahren ist.
Meldepflichtige Vorfälle mit Medizinprodukten hatten wir seit Installation des Medizinproduktesicherheitsbeauftragten nicht - und wir setzen alles daran, dass das auch so bleibt.
Unser starkes Partnernetzwerk
Als Kreiskrankenhaus können wir uns glücklich schätzen, starke und hilfsbereite Partner an unserer Seite zu haben. Gemeinsam mit den hier aufgeführten Institutionen und ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern arbeiten wir an unserem Ziel, als kompetenter Gesundheitsdienstleister und attraktiver Arbeitgeber der Region zu dienen. Hier erfahren Sie, wer uns dabei unterstützt.
Der Förderverein Kreiskrankenhaus St. Anna e. V.
Der Förderverein, vertreten durch Geschäftsführer Daniel Stromer und den ersten Vorsitzenden Peter Jeromin, tritt vor allem als Brücke zwischen Bürgerinnen und Bürgern und dem Kreiskrankenhaus in Erscheinung. Das erklärte Ziel der Ehrenamtlichen ist es, dass das öffentliche Gesundheitswesen gefördert wird – durch die materielle und ideelle Unterstützung unserer Einrichtung. Dazu hat der Förderverein die Ausstattung zur besseren Patientenversorgung mit vorangetrieben, in der Vergangenheit immer wieder Tagungen und Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für das Personal organisiert und die Zusammenarbeit mit weiteren regionalen Vereinigungen gestärkt. Mehr Infos zum Förderverein finden Sie hier.
Das Universitätsklinikum Erlangen
Immer im Austausch und damit immer auf dem neuesten Stand in Sachen Medizin! Die Kooperation mit dem Uni-Klinikum Erlangen liegt für uns schon alleine aufgrund der regionalen Verbundenheit sehr nahe. Hinzu kommt, dass wir unseren Patientinnen und Patienten natürlich die beste Behandlung garantieren wollen. Hier auf die Kompetenzen der Experten aus Erlangen zurückgreifen zu können, ist ein echter Glücksfall, der das Kreiskrankenhaus zu einem noch stärkeren Gesundheitspartner macht. In den beiden Fachbereichen Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie arbeiten zwei ausgewiesene Experten des Uniklinikums in unserem Krankenhaus. Prof. Grützmann und Prof. Perl kümmern sich gemeinsam mit ihren OP-Teams hier in Höchstadt um die Patientinnen und Patienten.
Das Medizinische Versorgungszentrum
Dank des angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrums können wir Menschen aus der Region noch besser vollumfänglich versorgen. Das MVZ hat mit dem Orthopäden Dr. Jan Plötzner einen Experten an Bord, der genau weiß, welche Behandlung für Patientinnen und Patienten die beste ist. Sein Spezialgebiet umfasst die Hüft- und Knie-Totalendoprothetik. Der Vorteil für Sie: Kürzere Wege, direkte Hilfe und – wenn nötig – eine schnelle Überweisung ins Kreiskrankenhaus.
Pflegeausbildung dank starker Partner
Das Kreiskrankenhaus St. Anna bildet seine eigenen Schülerinnen und Schüler in der Pflege aus. Dabei arbeiten wir mit der Pflegefachschule Bamberger Akademien zusammen und sind parallel ein Teil des Ausbildungsverbundes Erlangen/Erlangen Höchstadt. Darüber hinaus unterstützen wir externe Pflegefachschulen in der der praktischen Akutklinischen Ausbildung. Auf diesen Wegen erreichen wir nicht nur eine großartige Versorgung aller Patientinnen und Patienten, sondern auch eine umfangreiche und tiefgreifende Ausbildung von Schülerinnen und Schülern, die eine Karriere im Gesundheitssektor anstreben. Weitere Infos zu Jobs im Kreiskrankenhaus finden Sie hier.